Schatten der Vergangenheit. Meditierende auf der Selektions-rampe in Auschwitz, 2015

Die Petition der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejanaro und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen e.V. fordert:

Machen wir den 8. Mai in Deutschland zu einem Feiertag – den Tag, an dem der Zweite Weltkrieg für beendet und die Krieg führende deutsche Regierung als besiegt erklärt wurde.

Es bleibt eine Provokation, im Zusammenhang mit KRIEG an Feiern zu denken.

Die Intention dieser BundestagsPetition ist zu betonen, dass der Sieg der Alliierten über die Nationalsozialisten eine Befreiung unseres Landes war – nur für manche eine Niederlage. Und dass wir (arbeitsfreie) Zeit brauchen – Zeit für Antifaschismus:

„Sonntagsreden, die Betroffenheit zeigen, reichen nicht. Es muss gestritten werden für die neue Welt des Friedens und der Freiheit, die die befreiten Häftlinge im Schwur von Buchenwald als Auftrag hinterlassen haben. Ein offizieller bundesweiter Feiertag wäre dafür die regelmäßige Verpflichtung. – Nicht nur, aber eben auch an jedem 8. Mai.“

Fast 100.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. Morgen ist der 8. Mai.