Eine Buchempfehlung unseres Freundes und Weggefährten Dirk Harms: „Die Zukunft ist Frieden. Eine palästinensisch-israelische Reise durch das Heilige Land“ von (Palästinenser) Aziz Abu Sarah und (Israeli) Maoz Inon.Das Buch ist jetzt frisch auf Deutsch erschienen.
Dirk sagt: „Die Versöhnungsarbeit beider hat letztlich den Impuls für den Peacewalk to Jerusalem gegeben, der seit Anfang 2026 in mehreren Armen durch Europa läuft und im Juni nächsten Jahres in Jerusalem ankommen soll. (Mehrere aus unserer Peacemaker-Gemeinschaft haben sich daran beteiligt und tun es noch; KB). Ich lege Euch das Buch ans Herz, weil es wirklich offen über Friedensarbeit und die Arbeit am Frieden erzählt. Papst Franziskus hat die beiden Autoren 2024 empfangen, und sein Votum steht am Anfang des Buches: ‚Angesichts des Leids dieser beiden Brüder, angesichts des Leids dieser beiden Nationen, fehlen mir die Worte. Sie haben den Mut gefunden, den anderen zu umarmen. Lasst uns beten, für den Frieden und diese beiden Brüder, und dafür, dass sie die Bereitschaft, sich für den Frieden einzusetzen, in ihre Völker tragen werden.‘
Herzliche Grüße,
Dirk“
Der Verlag sagt: „Die Zukunft ist Frieden“ ist das Werk eines Palästinensers und eines Israelis, die beide enge Familienangehörige im Konflikt verloren haben – und sich dennoch dafür entschieden haben, gemeinsam den Weg des Friedens zu gehen, statt sich dem destruktiven Wunsch nach Rache hinzugeben. Für Inon und Abu Sarah ist Frieden kein Slogan und auch kein sentimentaler Traum, sondern das Ergebnis einer mutigen Entscheidung zum Handeln. Der Palästinenser Aziz Abu Sarah und der Israeli Maoz Inon — zwei Tourguides, zwei Freunde — nehmen ihre Leser:innen mit auf eine einwöchige Reise durch ein Land, das unter der Last von Mythen und Weltgeschichte ächzt. Inon verlor seine Eltern am 7. Oktober, Abu Sarah seinen Bruder in der ersten Intifada. Dennoch sind beide Friedensaktivisten aus voller Überzeugung. Statt ihre Trauer in einen Drang nach Rache gerinnen zu lassen, nutzen die beiden sie als Ausgangspunkt für die Frage: Welcher Weg führt in eine Zukunft, die keiner Vergeltungslogik unterworfen ist? Für Abu Sarah und Inon ist die Antwort eindeutig: Hoffnung findet man nicht, man schafft sie — durch Dialog, Verantwortung und Engagement für die Gleichheit und Würde aller Menschen. ‚Wir verstehen uns nicht als Palästinenser und Israelis oder als Juden und Araber, sondern als Menschen, die an eine Kultur des Dialogs, der Versöhnung und des Friedens glauben.‘ Ein Buch für alle, die in einer zerrütteten Welt einen Weg zu einem Miteinander suchen.“
Wie wäre es mit einem Frieden&Demokratie-Lektürekreis dazu?
(Meine nächsten Favoriten wären dann „Über Tyrannei“ und „Über Freiheit“ von Timothy Snyder…)